MARTIAL SOLAL“Horowitz des Jazz-Piano”

5. Klavier Festival  

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn

Tickets ab 32,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Wolf-Ferrari-Haus, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Mit Martial Solal, dem Grand Seigneur des Jazz-Pianos, kommt einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart nach Ottobrunn. Er konzertierte mit Jazzmusikern wie Stéphane Grappelli, Django Reinhardt, Stan Getz oder Chet Baker.

Meet-the-Artist im Anschluß an das Konzert, moderiert von Tom R. Schulz (Elbphilharmonie).

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schüler der Rosmarie-Theobald-Musikschule, Ottobrunn

Bei zusätzlichem Besuch des Konzertes am 13. Dezember - mit Bobo Stenson - ist die Buchung eines Kombitickets zu € 55,- möglich. Eine weitere Ermäßigung wird nicht gewährt.

Martial Solal, 1927 in Algier geboren, gilt seit den 1950er Jahren als führender Jazzpianist Frankreichs. Er ist von Bud Powell und Lennie Tristano beeinflusst und hat zu einer eigenen, zwischen Jazz und zeitgenössischer Kompositionsmusik liegenden Klangsprache gefunden.
Er kam in den 1950er Jahren nach Paris, wo er bald mit Größen wie Django Reinhardt, Don Byas, Lucky Thompson, Billy Byers, J. J. Johnson, Stan Getz, Kenny Clarke, Chet Baker oder Sidney Bechet zusammenarbeitete. 1955 gründete er mit Daniel Humair und Guy Pedersen sein eigenes Trio. Bereits 1960 erschien seine erste Solo-LP, der später international beachtete Solo-Alben wie Nothing But Piano (1975), The Solosolal (1978), Bluesine (1983) oder zuletzt die Grammy-nominierte Live at Village Vanguard (2009) folgen.
Weiterhin entstanden Aufnahmen mit Lucky Thompson, André Hodeir, Stéphane Grappelli, Lee Konitz, Michel Portal, John Scofield, Didier Lockwood und Toots Thielemans.
Martial Solal hat eine Vielzahl von Alben veröffentlicht, Filmmusiken komponiert und Werke für klassische Kammermusikformationen geschrieben. 1956 erhielt er den Prix Django Reinhardt (im zweiten Jahr dessen Bestehens). Sein Album Suite For Trio mit Niels-Henning Ørsted Pedersen und Daniel Humair wurde 1979 mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet. 1999 erhielt er den hochdotierten Jazzpar-Preis. 1998 wurde er als bester französischer Musiker ausgezeichnet und 2004 erhielt er den Django d’Or (Frankreich). In Paris ist ein internationaler Klavier-Jazzwettbewerb nach ihm benannt, der „Concours de piano jazz Martial Solal.“

Dass diese Legende im hohen Alter noch einmal nach Deutschland reist, um hier in Ottobrunn eines seiner seltenen Solo-Konzerte zu geben, ist der persönlichen Bekanntschaft mit Cornelius Claudio Kreusch zu verdanken, der selbst vor mehr als 20 Jahren für den „Concours de piano jazz Martial Solal.“ ausgewählt wurde.

Wolf-Ferrari-Haus

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